Neue Buschbrände in Australien: Feuerwehren kämpfen seit Tagen

Unermüdlicher Kampf gegen Buschfeuer: Im Südosten Australiens herrscht seit Tagen Ausnahmezustand. Die Feuerwehren müssen trotz ihres Einsatzes immer wieder Rückschläge hinnehmen.

Mehr als 550 Feuerwehrleute und Freiwillige helfen bei der Bekämpfung der Buschbrände im Südosten des Landes.
© EPA/Country Fire Authority/

Canberra - Die Buschfeuer im Südosten Australiens loderten auch am Sonntag weiter. Feuerwehrmänner kämpften im Bundesstaat New South Wales gegen beinahe hundert Buschfeuer. Die Helfer bereiten sich auf eine lange Nacht vor, meldete der Sender ABC.

Ein Brand nahe der Stadt Wagga Wagga zerstörte drei Gebäude. Die Bewohner eines Dorfes mussten ihre Wohnungen verlassen. Die Feuerwehr in New South Wales gab aber keine Notfallwarnungen aus, die Bedingungen hätten sich am Sonntagabend (Ortszeit) etwas verbessert, hieß es.

Kühleres Wetter und nachlassender Wind führten am Wochenende zu einer Entspannung in den ebenfalls betroffenen Bundesstaaten Victoria und South Australia. Am Samstag war es den Helfern in Victoria gelungen, den Touristenort Halls Gap vor den Flammen zu schützen. Das kühlere Wetter habe geholfen, die Krise sei dort zunächst überstanden, sagte Craig Lapsley, der Feuerwehrchef von Victoria. Die Menschen durften wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Bisher wurde ein Todesopfer gemeldet: Am Freitag kam eine Frau in der Region Grampians, rund 250 Kilometer westlich von Melbourne, ums Leben. Die Brände waren dort am Mittwoch ausgebrochen und verbrannten bis Samstag rund 100.000 Hektar Land. Die meisten der Brände wurden durch Blitzschläge ausgelöst, doch einige könnten auch gelegt worden sein, so die Behörden. Mehr als ein Dutzend Häuser wurden in Victoria und South Australia zerstört. (APA/dpa)

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