Wetterkapriolen könnten Österreich jährlich 10 Mrd. Euro kosten

Die Wetterveränderungen dürften nach Angaben einer Versicherung Österreich teuer zu stehen kommen. Mit einem Schaden von rund 10 Milliarden Euro muss gerechnet werden.

Wien/München - Die Wetterkapriolen könnten in Österreich jährlich einen Schaden von rund 10 Milliarden Euro verursachen - zusätzlich zu den unmittelbaren Folgen von Unwettern. Das rechnete am Montag die Allianz-Versicherung mit Verweis auf eine US-Studie vor und erinnert gleich daran, dass sie die passenden Vorsorgeprodukte hätte.

Demnach haben das National Center for Atmospheric Research (NCAR) und die National Science Foundation (NSF) erstmalig die tatsächlichen Auswirkungen von starken Wetterschwankungen untersucht und für die USA einen Schaden von 534 Mrd. Dollar (389,58 Mrd. Euro) errechnet. Umgelegt auf die EU wären es 400 Mrd. Euro jährlich und für Österreich 10 Mrd. Euro.

„Trotz hoher Verluste erkennen viele Unternehmen den ursächlichen Zusammenhang zwischen den Klimabedingungen und ihren Umsatzströmen nicht“, so Rupert Pichler, Leiter der Abteilung Rückversicherung & Naturkatastrophen-Management, in einer Aussendung. (APA)

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