Gegen Schneekanone geprallt: Skifahrer starb in St. Anton

Für den 23-jährigen Briten kam jede Hilfe zu spät. Auch in Ehrwald und Sölden kam es am Montag zu schweren Skiunfällen.

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St. Anton – Bei der Abfahrt auf einer schwarzen Piste im Skigebiet von St. Anton ist am Sonntagvormittag ein 23-jähriger Brite tödlich verunglückt. In etwa 1700 Metern Höhe verlor der Skifahrer, der keinen Helm trug, gegen 10.40 Uhr die Kontrolle und stürzte. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit geriet er mehr als zehn Meter über den Pistenrand hinaus und prallte dort gegen den Metallarm einer Schneekanone. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch nachfolgende Skifahrer, konnte der Notarzt nur noch den Tod des jungen Mannes feststellen.

Ein weiterer schwerer Pistenunfall ereignete sich am Montag am Giggijoch in Sölden. Ein 61-jähriger Tscheche stieß gegen 9.45 Uhr mit einem 47-jährigen Deutschen zusammen, wodurch der deutsche Urlauber im Bereich der Rippen schwer verletzt wurde. Er musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen werden.

Auch im Skigebiet Ehrwalder Alm mussten die Rettungskräfte ausrücken. Eine 67-jährige Skifahrerin aus Holland stieß gegen 15.20 Uhr mit einem unbekannten Snowboarder zusammen, wodurch beide stürzten. Der junge Snowboarder blieb allem Anschein nach unverletzt und flüchtete von der Unfallstelle. Die Frau erlitt hingegen Verletzungen unbestimmten Grades im rechten Knie. Sie wurde von der Rettung ins Krankenhaus Reutte eingeliefert. (tt.com)

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