Schettino geht am Donnerstag an Bord des Schiffes

Der Kapitän der gestrandeten Costa Concordia, Francesco Schettino, darf mit einer Genehmigung auf das Schiff.

Am 13. Jänner jährte sich das Unglück des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia zum zweiten Mal. Bei dem Unglück starben 32 Menschen.
© REUTERS/Max Rossi

Grosseto – Francesco Schettino, Kapitän der vor der Insel Giglio verunglückten „Costa Concordia“, wird am Donnerstag wieder an Bord des havarierten Kreuzfahrtschiffes gehen. Das Gericht erteilte dem Kapitän am Dienstag die entsprechende Genehmigung.

Unterdessen hat die Staatsanwaltschaft von Grosseto Ermittlungen gegen Manager der Kreuzfahrtgesellschaft Costa Crociere, Betreiberin der Costa Concordia, aufgenommen. Dabei handelt es sich um den Berater von Costa Crociere, Camillo Casella, und um Franco Porcellacchia, der bei der Kreuzfahrtgesellschaft für die Zerlegung der „Costa Concordia“ verantwortlich ist.

Die beiden werden beschuldigt, in das Schiff eingedrungen zu sein, obwohl es unter Konfiszierung stand, um Beweismaterial zu manipulieren. Durchsuchungen wurden in Genua und in anderen Städten angeordnet. Die Ermittlungen wurden aufgenommen, nachdem Gutachter des Gerichts am 23. Jänner erstmals nach der Havarie an Bord des aufgerichteten Schiffes gegangen waren. (APA)


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