Suzukis Vorliebe für die Kleinsten
Der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist kann mit dem Celerio wieder einmal beweisen, dass er sich in seinem Metier zu behaupten weiß...
Der japanische Kleinwagen- und Allradspezialist kann mit dem Celerio wieder einmal beweisen, dass er sich in seinem Metier zu behaupten weiß.
Auch wenn die angedachte Kooperation zwischen Volkswagen und Suzuki schon längst ins Stocken geraten und ein Fall fürs Schiedsgericht ist – das Interesse der Wolfsburger an den Japanern ist verständlich: Suzuki ist bekannt dafür, dass es ökonomisch den Bau von Klein- und Kleinstwagen beherrscht. Diese Kompetenz lassen sich die Asiaten offenbar nicht nehmen. Jüngster Beweis ist der Celerio, der für Suzuki so wichtig ist, dass seine Weltpremiere im indischen Neu-Delhi erfolgte. Der Genfer Autosalon bietet immerhin die Bühne für die Europapremiere. Naheliegend ist der Gedanke, dass der Celerio dem Alto und dem Splash den Markt innerhalb der Marke streitig machen wird – und natürlich jenen Konkurrenten, die im Segment der Minis (nicht zu verwechseln mit der britischen Marke) um die Kundschaft kämpfen.
Der Celerio bringt es auf eine Länge von 3,6 Metern und empfiehlt sich daher für dicht besiedelte Gebiete, in denen beispielsweise der Parkraum ein knappes Gut ist. Bemerkenswert ausgefallen: Der Kofferraum offeriert ein Ladevolumen von 254 Litern. Als Antrieb kommt wahrscheinlich ein Einliter-Dreizylinder-Benzinmotor zum Einsatz.