Mazda reitet auf der perfekten Welle

Einen Lauf hat der japanische Hersteller derzeit mit CX-5, Mazda6 und Mazda3. Die Hazumi-Studie kündigt einen weiteren Erfolg an.

Zwei Mazda-Premieren gibt es in Genf: Die Hazumi-Studie zeigt einen attraktiv gezeichneten Kleinwagen und nimmt die nächste Mazda2-Generation vorweg. Neu ist der 1,5-Liter-Turbodiesel, der demnächst eingesetzt wird.

Wer die jüngeren Presseaussendungen von Mazda – national wie international – studiert, stellt schnell fest, dass das Selbstvertrauen des Japan-Labels kräftig gewachsen ist. Die Gründe dafür liegen in der aktuellen Formensprache, in der verwendeten, innovativen Technik und im Treffen des Kundengeschmacks. Das Design, das Mazda zelebriert, findet hausintern die Bezeichnung „Kodo“, die Lehre oder Seele der Bewegung. Die damit versprochenen dynamischen Entwürfe stehen und fahren bereits zu Tausenden und Abertausenden auf der Straße – in Form des Kompakt-SUV CX-5, des Mittelklasse-Modells Mazda6 und des Kompaktwagens Mazda3. Und da geht noch was, sind sich die Mazda-Entscheidungsträger sicher. Sie bereiten einerseits einen Nachfolger des Roadsters MX-5 vor, dessen drei bisher erzeugte Generationen sich fast eine Million Mal innerhalb von 25 Jahren verkauft haben. Andererseits sind sie damit beschäftigt, ein subkompaktes SUV (CX-3?) zu entwickeln. Das wollen die Japaner aber nicht bestätigen.

Wesentlich redseliger sind die Asiaten, wenn es um die nächste Mazda2-Generation geht. Deren Vorläufer steht als Hazumi-Studie auf dem Genfer Autosalon. Erneut kommt die Kodo-Designsprache zum Tragen, was zu erkennen ist am großzügig gezeichneten Kühlergrill, an den dominant wirkenden Radhäusern, den mutigen Schwüngen in der seitlichen Karosserie und den knapp ausgeführten Frontscheinwerfern. Die coupéförmige Dachlinie wird sich im folgenden Serienfahrzeug niederschlagen, die getarnten Türöffner dagegen nicht. Sie werden konventionellen Griffen Platz machen.

Neuer 1,5-Liter-Turbodiesel wartet auf seinen Einsatz

Sehr wahrscheinlich dagegen ist der Einsatz jenes Motors, der in der Hazumi-Studie verbaut ist: Dabei handelt es sich um einen 1,5-Liter-Turbodiesel, dessen CO2-Ausstoß weniger als 90 Gramm je Kilometer betragen soll. Da sich bereits der größere Selbstzünder in den neueren Mazda-Baureihen reichlich Lob verdient hat mit seiner Mischung aus Leistung, Laufkultur und Energieeffizienz, dürfte das kleinere Triebwerk ähnliche Überzeugungskraft haben. Bevor er im Mazda2 seine Dienste verrichten kann, wird er im Mazda3 seine Praxispremiere erleben.

Das neue Aggregat ist ein weiterer Ausfluss der Skyactiv-Maßnahmen, mit denen Mazda bestrebt ist, neue Modelle so verbrauchsgünstig wie möglich zu machen. Dazu zählen besonders innovative Motoren, veränderte Getriebe und Karosserie-Leichtbau.

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