Ehefrau in Innsbrucker Innenstadt erstochen: Afghanen droht lebenslang

Der 22-Jährige muss sich vermutlich im April wegen Mordes am Schwurgericht verantworten.

Der Mann soll mit einem Messer mehrmals auf die 20-Jährige eingestochen haben. Die Frau verstarb wenig später in der Klinik.
© Zoom Tirol

Innsbruck – Vor den Augen mehrerer Zeugen stieß im August 2013 ein 22-jähriger Afghane seiner Frau in der Innsbrucker Innenstadt ein Messer mehrmals in Kopf und Oberkörper. Die Mutter eines einjährigen Sohnes erlag noch in der Klinik ihren Verletzungen. Nach kurzer Flucht versuchte der Flüchtling erst gar nicht, die Gewalttat vor der Polizei zu leugnen. Vielmehr gab er zu, „seine Frau aus Eifersucht und aufgrund von Eheproblemen tödlich verletzt zu haben“, wie letzten Sommer das Landeskriminalamt bekannt gab. Vermutlich im April muss sich der 22-Jährige nun wegen Mordes am Schwurgericht verantworten. Staatsanwalt Thomas Willam hatte Anklage erhoben, da nach einem psychiatrischen Sachverständigengutachten „kein Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit des Mannes besteht“. Dem Afghanen droht lebenslange Haft. (fell)

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