„Heer nicht mehr finanzierbar“

Verteidigungsminister Klug kündigt einen drastischen Sparkurs ohne Tabus an. Heuer kommt er mit der Auflösung von Reserven durch. Ab 2015 geht das Geld aus.

Von Wolfgang Sablatnig

Wien, Graz –Die Kommandanten hätten sich bedankt, dass er sie als Erste informiert habe, berichtete Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) gestern der TT. Dabei hatte Klug seinen uniformierten Führungskräften bei einer Besprechung in Graz eine schlechte Nachricht zu überbringen: Um heuer finanziell über die Runden zu kommen, muss das Heer Rücklagen von bis zu 150 Mio. Euro auflösen. Damit sind aber die letzten Reserven aufgebraucht, ab 2015 müssen Leistungen gekürzt werden. Klug: „Die derzeitige Armee ist mit dem künftigen Budget nicht mehr finanzierbar.“

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