Jährlich 4400 Schwerverletzte bei Rodelunfällen

Dreiviertel der Unfälle mit Verletzten passierten durch Stürze ohne Fremdeinwirkung, 18 Prozent bei Zusammenstößen, berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit.

Symbolfoto.
© iStock/Getty Images

Wien – Nicht nur beim Skifahren sind in Österreich jeden Winter zahlreiche Verletzte zu beklagen, sondern auch beim Rodeln. Rund 4.400 Personen müssen pro Jahr nach Unfällen mit ihren Schlitten ins Krankenhaus. Das berichtete das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) am Freitag aufgrund einer aktuellen Fünf-Jahres-Statistik. Außerdem habe es seit 2009 jährlich ein bis zwei Todesopfer gegeben.

Die Gefahren beim Rodeln würden unterschätzt, warnte das KFV in der Aussendung. 96 Prozent der Verletzten hätten zum Unfallzeitpunkt keinen Helm getragen. „Helm und Brille sollten auch beim Rodeln zur Standardausstattung gehören“, so die Empfehlung. Dreiviertel der Unfälle mit Verletzten passierten durch Stürze ohne Fremdeinwirkung, 18 Prozent bei Zusammenstößen. Mehr als die Hälfte der Opfer (54 Prozent) verletzte sich dabei an den Beinen, zu einem Viertel waren die Arme betroffen. Rodeln ist dabei laut der Statistik nicht nur bei Kindern beliebt. Das Durchschnittsalter der Unfallopfer lag bei 28 Jahren. (APA)

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