Posch verteidigt Vorgehen bei Kaserne

Hall, Thaur – Halls Bürgermeisterin Eva Maria Posch will sich durch Zurufe aus der Nachbargemeinde Thaur in Sachen Straub-Kasernen-Areal kei...

Hall, Thaur –Halls Bürgermeisterin Eva Maria Posch will sich durch Zurufe aus der Nachbargemeinde Thaur in Sachen Straub-Kasernen-Areal keinen Druck auferlegen lassen. Das macht die Stadtchefin in einer Aussendung klar.

„Bei allem Verständnis für die Thaurer Interessen, aber das Areal der ehemaligen Straub-Kaserne befindet sich auf Haller Gemeindegebiet.“ Posch verweist auf einen Stadtentwicklungsprozess, der gerade durchgeführt werde: „Ich bitte um Verständnis, mir als Bürgermeisterin über die Zukunft Halls Gedanken machen zu dürfen.“ Die Stadtchefin verweist in diesem Zusammenhang auf die räumliche Situation in Hall: „Wir haben fast keinen frei verfügbaren Raum mehr in Hall und müssen mit jedem Quadratmeter sehr sorgfältig umgehen. Aus diesem Grund führen wir gerade einen Stadtentwicklungsprozess durch. Es geht um Überlegungen für die Zukunft der Stadt und die Verwendung der freien Flächen. Dabei wird auch das Kasernen-Areal behandelt, wofür eine umfassende Grundlagenarbeit notwendig ist. Darauf aufbauend werden wir von Fachleuten die Ziele erarbeiten. Wir wollen damit die Entwicklungsmöglichkeiten der Stadtgemeinde wahren.“ Dieser Prozess werde unter ihrer Federführung sorgfältig geführt, so Posch.

Wie berichtet hatte Thaurs Vizebürgermeister Christoph Walser auf eine rasche Lösung in der Frage der Umwidmung des Kasernen-Geländes gepocht, damit die neuen Grundeigentümer – Landwirte aus Thaur und Rum – ihre Hofstellen möglichst bald aus den Ortszentren aussiedeln können. (TT, np)

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