Diözese arbeitet an Lösung

Viele Varianten zur Nachfolge im Kloster Reutte werden diskutiert.

Reutte –In der Marktgemeinde wird nach dem Rückzug der Franziskaner im September des heurigen Jahres an einer neuen Lösung für die Seelsorge gearbeitet. Die Verantwortlichen der Diözes­e Innsbruck stehen in einem ständigen Dialog mit Pfarrgemeinderat, Pfarrkirchenrat und Bürgermeister. „Noch ist keine Entscheidung gefallen, mehrere Ideen werden überlegt, diskutiert und geprüft. Vorrangig angedacht ist es, einen neuen Orden für das Kloster zu finden oder einen Seelsorgeraum zu errichten“, sagt der Pressereferent der Diözese, Michael Gstaltmeyr. Ein Engagement von Karmelitenpatern aus Indien (die TT berichtete) wird nicht in Abrede gestellt. Dies sei aber immer noch nur eine von denkmöglichen Varianten. Kontrovers diskutiert wird auch, ob in Reutte ein eigener Pfarrer installiert oder ein Seelsorgeraum unter Leitung von Breitenwangs Dekan Neuner eingerichtet wird.

Generalvikar Jakob Bürgle­r: „Wir freuen uns sehr über das engagierte Bemühen der Menschen in Reutte, das wir von Anfang unterstützt haben. Die Diözese Innsbruck arbeitet gemeinsam mit den Verantwortlichen in Reutte an einer guten und länger­fristigen Lösung.“ Eine Entscheidung soll nach Abklärung der offenen Fragen möglichst zeitnah erfolgen. (hm)


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