Geldwechselbetrug

Tiroler Polizei forschte internationale Betrüger aus

Die dreiköpfige Gruppe erbeutete insgesamt über 20.000 Euro, teilte die Polizei mit. Die Täter wurden in der Slowakei festgenommen und werden nun nach Österreich ausgeliefert.

Innsbruck – Dem Landeskriminalamt Tirol ist es gelungen, eine Serie von derzeit über 70 „Geldwechselbetrügereien“, die in ganz Österreich begangen wurden, zu klären. In Zusammenarbeit mit der Exekutive anderer Schengenstaaten konnten drei internationale Geldwechselbetrüger ausgeforscht werden. Die drei slowakischen Tatverdächtigen (im Alter von 37 bis 44 Jahren) wurden am 17. Februar mittels Europäischem Haftbefehl in der Slowakei festgenommen und werden nun nach Österreich ausgeliefert.

Den Stein ins Rollen brachte ein Delikt im Februar 2013 durch zwei vorerst unbekannte Täter in einem Geschäft der Rathausgalerien in Innsbruck. Die Täter bezahlten Waren geringen Wertes mit einem 500-Euroschein. „Im Zuge des Wechselvorganges wurden die Angestellten durch einen zweiten Täter abgelenkt und derart verwirrt, dass sie am Ende des Wechselvorganges zumeist um einen erheblichen Geldbetrag betrogen worden waren,“ erklärte das LKA Tirol die Vorgehensweise. Die dreiköpfige Gruppe erbeutete so laut Polizei über 20.000 Euro. (TT.com)

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