Nach Überfall auf Tankstelle: Schussopfer noch im Tiefschlaf

Knapp eine Woche nach dem Überfall auf die Avis-Tankstelle an der Haller Straße in Innsbruck müssen sich die Ermittler weiter in Geduld üben.

„Wir konnten mit dem angeschossenen Zeugen leider noch nicht sprechen“, sagt Edmund Wiesbauer vom Landeskriminalamt.

Der Grund: Laut Tilak-Sprecher Johannes Schwamberger befindet sich der 45-jährige Kenianer noch im künstlichen Tiefschlaf: „Komplikationen sind keine aufgetreten. Aber man weiß nie, wann die Patienten so weit sind, dass man sie aufwachen lassen kann.“

Wie berichtet, ist der Stammgast des Avis-Bistros beim Überfall am Dienstagabend dem flüchtenden Räuber in die Quere gekommen. Der Täter drehte sich um und eröffnete das Feuer.

Die Kugel traf den Kenianer in den Bauch. Der 45-Jährige musste in der Innsbrucker Klinik notoperiert werden. Der Räuber konnte trotz Fahndung unerkannt entkommen. (TT)


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