Besserung in EU, Österreich hinter Spitzengruppe

In der besten Gruppe befinden sich weiterhin Schweden, gefolgt von Dänemark, Deutschland und Irland.

Brüssel - Der neueste Innovationsanzeiger der EU-Kommission zeigt eine leichte Besserung für praktisch alle Mitgliedsländer. EU-Industriekommissar Antonio Tajani erklärte am Dienstag in Brüssel, „alle sind gut vorangekommen, aber es gibt immer noch Unterschiede“.

In der besten Gruppe befinden sich weiterhin Schweden, gefolgt von Dänemark, Deutschland und Irland. Die zweite Ländergruppe mit guten Mittelleistungen umfasst neben Österreich noch Luxemburg, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Slowenien, Estland und Zypern. „Das sind die Folgeländer“, so Tajani. Österreich ist damit im Gesamtranking weiter zurückgefallen und erreichte diesmal nur mehr den 10. Platz, im Vorjahr hatte die Alpenrepublik noch den neunten Rang belegt. Die dritte Innovationsgruppe besteht aus Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Tschechien, Ungarn, Slowakei, Malta, Kroatien, Litauen und Polen.

Schlusslichter Rumänien und Bulgarien

Schlusslichter mit „ganz mittelmäßigen Ergebnissen“ sind Lettland, Rumänien und Bulgarien. Tajani verwies darauf, dass es unterschiedliche Fortschritte gebe, dabei seien Portugal, Estland und Lettland jene Länder mit dem raschesten Innovationswachstum. Schweden wiederum könnte durch langsamere Fortschritte seine Spitzenposition gefährden. Jedenfalls sei Europa immer noch ein attraktiver Ort für wissenschaftliche Zusammenarbeit.

EU-Regionalkommissar Johannes Hahn erklärte, alle 247 Regionen in der EU müssten Spezialisierungsstrategien ausarbeiten. Innovation treibe Wachstum an und schaffen Arbeitsplätze. Es gebe eine klare Verbindung zwischen Innovation und Arbeitslosigkeit. Strategien seien notwendig. „Es kann nicht mehr so sein, dass Einzelprojekte umgesetzt werden, sondern die Projekte müssen den Strategien folgen.“ (APA)

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