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Eine runde Sache

Durchstarten im Sport und mit dem eigenen Unternehmen: Mit adventure X eine runde Sache.

Mountainbiker kennen das: Es geht steil bergauf, der Boden ist holprig und rutschig, die Pedale stehen senkrecht im Totpunkt und nichts geht mehr. Dann heißt es absteigen und schieben. Mit einer pfiffigen Entwicklung löst ein junger Student dieses Problem: Gemeinsam mit seinem Vater tüftelt Benedikt Schuhwerk an einem Tretkurbelaufsatz, der den Totpunkt umgeht, die Kraft des Radfahrers effizient ausnützt und für einen runderen Tritt sorgt. „Der runde Tritt ist das unerreichte Ideal im Radsport: Für eine Umdrehung der Kurbel wird in jeder Pedalstellung immer gleich viel Kraft aufgewendet. In der Praxis ist man davon weit entfernt, auch im Profiradsport. Mit unserem Aufsatz kommen wir diesem Ideal da schon deutlich näher“, sagt Schuhwerk selbstbewusst.

Der Tritt wird runder

Im ersten Moment klingt alles recht kompliziert. Schuhwerk spricht von Planetengetrieben und einem Kurbelaufsatz für effizientere Leistungsumsetzung. „Was zählt, ist der Mehrwert für den, der am Rad sitzt: Hohe Traktion, mehr Sicherheit, einfache Handhabung und ein gutes Fahrgefühl. Wir haben unseren Tretkurbelaufsatz von Profisportlern testen lassen, die waren begeistert, dass sie ihre Kraft deutlich besser umsetzen können“. Auf seine Entwicklung hat Schuhwerk bereits ein Patent, aus dem Prototypen soll bald Serie werden. Aber Schuhwerk will mehr. „Der Tretkurbelaufsatz ist der erste Schritt. Ich will ein Unternehmen gründen und weitere Innovationen in den Bereichen Mobilität und Antriebskonzepte im Radsport entwickeln. Und ich will dieses Unternehmen hier in Tirol. Tirol steht für alpinen Raum, für Natur, für Sport, für Bewegung. Hier gehören solche Innovationen hin.“

Weg vom Schreibtisch, rein in den Markt

An Ideen fehlt es dem Tüftler nicht. Das eigene Unternehmen rund um die Idee steht noch aus. „Ich brauche ein tragfähiges Geschäftsmodell, mit dem ich meine Produktideen auf den Markt bringen und Partner für Produktion und Vertrieb finden kann. Der Gründerwettbewerb adventure X ist nach dem Erfolg beim CAST-Award eine weitere Riesenchance, um die Unternehmensgründung professionell begleiten zu lassen. Coachings erleichtern mir die Planungsarbeit, das Feedback von ExpertInnen, potenziellen Kunden und KooperationspartnerInnen fließt direkt in den Feinschliff meines Geschäftsmodells ein“, weiß Schuhwerk. Auf Initiative des Landes Tirol unterstützen Standortagentur Tirol, Wirtschaftskammer Tirol und CAST UnternehmensgründerInnen mit speziellen Angeboten im Rahmen der Gründungsinitiative N.E.U. Der GründerInnenwettbewerb adventure X ist dabei ein zentrales Element von N.E.U. „Es geht darum, dass die angehenden JungunternehmerInnen ihre Produkte und Dienstleistungen so früh wie möglich auf Herz und Nieren testen und die Erfahrungen umgehend in ihre Geschäfts- und Ertragslogik einfließen lassen“, erklärt Dr. Harald Gohm, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol.

Durchstarten zum erfolgreichen Unternehmen

Der diesjährige adventure X startet am 27. März mit einen Infoabend für angehende GründerInnen. In den folgenden drei Monaten finden laufend Gründerlabors, Gründerabenden und Expertenpitchings statt: Dabei geht es darum, Grundwissen etwa zu Finanzen, Marketing und Kundenmanagement zu erwerben und gemeinsam mit Experten am eigenen Geschäftsmodell zu arbeiten. Aus allen teilnehmenden Geschäftsmodellen wählt außerdem eine Jury zehn für das Finale des adventure X-Wettbewerbs aus. Die drei besten Geschäftsmodelle werden dann am 3. Juli ausgezeichnet und mit 8.000, 6.000 bzw. 4.000 Euro prämiert.

Alle Termine und Details finden Sie unter www.gruenden-in-tirol.at


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