Gerhard Berger bei Skiunfall am Wilden Kaiser schwer verletzt

Im Wilden Kaiser erlitt der 54-Jährige einen Oberarmbruch als er gegen ein Betonrohr prallte. Auch in Aschau, Schwendau und Matrei in Osttirol kam es zu schweren Pistenunfällen.

(Symbolfoto)
© ÖAMTC

Hopfgarten – Per Rettungshubschrauber musste am Donnerstagvormittag der ehemalige Formel1-Pilot Gerhard Berger in der „SkiWelt Wilder Kaiser“ geborgen werden. Bei schlechter Sicht war der 54-Jährige etwas abseits der Abfahrt „Foisching“ im freien Skiraum unterwegs, als er eine quer zum Hang verlaufende Forststraße übersah.

Durch den plötzlichen „Knick“ stachen die Skispitzen im Schnee ein, wodurch sich Berger überschlug und gegen das offene Ende eines Entwässerungsrohres aus Beton prallte. Der 54-Jährige erlitt einen Oberarmbruch. Im Bezirkskrankenhaus St. Johann wurde er operiert.

Unfälle in weiteren Skigebieten

Im Skigebiet Hochzillertal bei Aschau stürzte ein 20-jähriger Deutscher im freien Gelände zehn Meter über steiles Gelände ab und zog sich eine schwere Wirbelverletzung zu. Er musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Schwaz geflogen werden, ebenso wie ein neunjähriger Skifahrer, der sich bei einem Sturz im Gebiet Horberg in Schwendau am Rücken verletzte.

Von zwei herrenlosen, talwärts rasenden Snowboards wurden in Matrei in Osttirol zwei Snowboarder getroffen, die am Rand der Piste saßen. Dabei erlitt eine 23-Jährige schwere Rückenverletzungen, ihr 33-jähriger Begleiter wurde schwer an den Knien verletzt. Die Snowboards gehörten einer 12- und einer 27-jährigen aus Deutschland, die sie abgeschnallt hatten, um einen Ziehweg zu überqueren. Warum ihnen die Snowboards entkamen, ist noch ungeklärt. (tt.com)


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