Schumacher befindet sich „noch immer“ in der Aufwachphase

Beim deutschen Formel-1-Rekordweltmeister „ist die Situation unverändert“.

Grenoble – Michael Schumacher ist noch nicht aus dem künstlichen Koma aufgewacht. „Die Situation ist unverändert“, teilte seine Managerin am Freitag in einer schriftlichen Stellungnahme mit: „Michael befindet sich noch immer in der Aufwachphase.“ Die behandelnden Ärzte des Universitätskrankenhauses von Grenoble hatten Ende Januar damit begonnen, die Narkosemittel für den Formel-1-Rekordweltmeister zu reduzieren und die Aufwachphase einzuleiten.

Schumacher war am 29. Dezember beim Skifahren im französischen Méribel gestürzt und auf einen Felsen geprallt. Er hatte dabei ein schweres Schädel-Hirntrauma erlitten. In den ersten 48 Stunden nach dem Unfall war er zweimal am Kopf operiert worden. Über mögliche weitere Eingriffe wurde danach offiziell nichts mehr bekannt.

Am 24. Februar hatte Kehm der Nachrichtenagentur dpa bestätigt, dass der Aufwachprozesse nach wie vor „unverändert“ durchgeführt würde. Zuvor waren Spekulationen öffentlich geworden, wonach der Prozess vorläufig abgebrochen worden sein sollte. „Diese Phase kann lange dauern, was zu unserem Bedauern offenbar zu vielen Fehlinterpretationen führt“, hatte Kehm betont. (dpa)


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