Spieler verklagte US-Casino nach Verlust einer halben Million Dollar

Das Argument des Mannes: Er sei so offensichtlich betrunken gewesen, dass man ihn nicht an den Spieltisch hätte lassen dürfen.

Las Vegas - Wegen des Verlusts von einer halben Million US-Dollar (363.768,64 Euro) hat ein kalifornischer Geschäftsmann ein Casino in Las Vegas verklagt. Der Grund: Er hätte aufgrund seines alkoholisierten Zustands gar nicht spielen dürfen.

Obwohl er eindeutig betrunken gewesen sei, habe ihm das Downtown Grand Las Vegas Hotel & Casino bei seinem verhängnisvollen Besuch Ende Jänner Drinks serviert und wiederholt Kredit gewährt, sagte Mark Johnston dem US-Sender CNN. Das Casino wollte sich auf Anfrage des Senders nicht zu dem Sachverhalt äußern.

Der 52-jährige Johnston beruft sich darauf, dass sein Zustand so offensichtlich gewesen sei, dass das Casino ihn schon laut Gesetz gar nicht an den Spieltisch habe lassen dürfen. Stattdessen habe man ihm nicht weniger als 20 Drinks während der 17-stündigen Zockerei serviert.

Dabei habe er bereits vor Betreten des Downtown Grand schon zehn Drinks zu sich genommen, sagte er CNN. Mittlerweile werde untersucht, ob das Casino gegen Vorschriften verstoßen habe, teilte die für Glücksspiel zuständige Aufsicht des Staates Nevada dem Fernsehsender mit. (APA/dpa)


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