Lawinenabgang in Sölden: Drei Tourengeher von Helis geborgen

Unterhalb des Gipfels des Stockkogels erfasste ein Schneebrett die Gruppe. Ein 26-Jähriger verletzte sich am Knie.

Symbolbild.
© Jan Hetfleisch

Sölden – Eine fünfköpfige Skitourengruppe war Samstagmittag von Obergurgl zum Gipfel des Stockkogels unterwegs, als sich auf 3150 Meter Höhe ein Schneebrett löste. Während zwei Personen den Gipfelhang bereits hinter sich hatten, wurden die anderen drei von der Lawine mitgerissen.

Alle wurden nur oberflächlich verschüttet, ein 26-jähriger Österreicher verletzte sich jedoch am Knie und konnte nicht mehr selbstständig weiter. Er wurde vom Rettungshubschrauber geborgen und ins Krankenhaus Zams geflogen. Die beiden anderen Betroffenen wurden vom Polizei-Helikopter nach Obergurgl gebracht. Die vorausgehenden Gruppenmitglieder fuhren über eine andere Route selbständig ins Tal ab.

Bei der Lawine handelt es sich um eine oberflächliche Schneebrettlawine mit scharfkantigem Anriss. Die Lawine ging an der Südostseite in Richtung Zirmeggenkar ab. Die Lawinenbahn weist eine Länge von zirka 220 Metern auf und die Anrissbreite beträgt zirka 80 Meter, teilte die Polizei mit. (tt.com)


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