600 Kilogramm Elfenbein in Südfrankreich versteigert

Unter anderem gingen die Stoßzähne eines Elefanten, der 1966 in Kenia erlegt worden war, um 125.000 Euro an einen Bieter aus Katar. Insgesamt wurden 47 Stoßzähne versteigert.

Symbolfoto.
© EPA/ALEX HOFFORD

Nizza – In Südfrankreich sind am Samstag 600 Kilogramm Elfenbein aus historischen Beständen versteigert worden. Das Auktionshaus Cannes Encheres gab den Erlös mit 520.000 Euro an. Unter anderem gingen die Stoßzähne eines Elefanten, der 1966 in Kenia erlegt worden war, um 125.000 Euro an einen Bieter aus Katar. Insgesamt wurden 47 Stoßzähne versteigert.

Nach Angaben des Auktionshauses stammen alle versteigerten Elfenbeinbestände aus der Zeit vor 1976. Die meisten der vorherigen Besitzer hätten in Afrika gelebt und verbrächten nun ihren Lebensabend an der Cote d‘Azur.

Anfang Februar waren am Fuße des Pariser Eiffelturms in einer symbolträchtigen Aktion mehr als drei Tonnen von Schmugglern beschlagnahmtes Elfenbein zerstört worden. Der Handel mit Elfenbein ist seit 1989 weltweit verboten. Gestattet ist nur noch der Handel für Kunst-, Möbel-, Musik- oder Schmuckobjekten, die aus der Zeit vor 1947 stammen, sowie für Stoßzähne und Objekte, die nachweisbar vor 1990 in die EU importiert wurden. (APA/AFP)


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