Liste Fritz fordert Fakten

In puncto Natura 2000 seien mehr Transparenz und Aufklärung gefragt.

Lienz –„Wir wollen Fakten statt Emotionen“, bringt es Markus Sint, Bezirkssprecher der Liste Fritz, bei einem Pressegespräch in Lienz zum Thema Natura 2000 auf den Punkt. „Wir brauchen nicht mehr diskutieren, ob die Nominierung der Isel kommt, sondern was wir daraus machen.“ Gefordert werden drei Punkte – Transparenz, Aufklärung und keine Steuergeldverschwendung. Nach der Einbringung von 13 Fragen zum brisanten Thema an die zuständigen Landesräte seien in der Beantwortung viele Fragen offen geblieben. Die Liste Fritz fordert die Offenlegung der vom Planungsverband 34 in Auftrag gegebenen und von Gemeinden mit Steuergeld bezahlten Tamariskenstudie: „Es darf keine Geheimniskrämerei mit öffentlichen Geldern geben.“ Natura 2000 sei kein Schreckgespenst. Sint: „Es gibt das europäische Finanzierungsinstrument LIFE, das auch eine große Chance für Osttirol darstellt.“ Es werde verpasst, Vorteile von Natura 2000 und mögliche Geldquellen in die Auslage zu stellen. Eine drohende Steuergeldverschwendung ortet man auch beim Kraftwerk Obere Isel, dessen Planung enorme Kosten verursacht und das womöglich nicht entsteht. „Wir sind unglücklich über die Infopolitik seitens der Bezirkshauptmannschaft und des Landes.“ (func)

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