16-Jähriger soll in Frankreich Zwölfjährige getötet haben

Die Tat fand in einer Therapieeinrichtung statt. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren gengen den Jugendlichen ein.

Montpellier – Ausgerechnet in einer Therapieeinrichtung soll im Süden Frankreich ein 16-Jähriger ein zwölf Jahre altes Mädchen vergewaltigt und getötet haben. Gegen den Jugendlichen wurde ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft von Montpellier am Sonntagabend mitteilte.

Das Mädchen war am Freitagmittag aus der Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit psychischen Problemen verschwunden. Die Polizei fand die Leiche am späten Abend unter Kleidern versteckt in der Wäscherei der Einrichtung in Lodeve nahe Montpellier.

Schnell geriet der 16-Jährige unter Verdacht. Er gab den Ermittlern zufolge bei Verhören an, er habe mit dem Mädchen einvernehmlichen Sex gehabt. Er habe sie dann später tot aufgefunden und an einen Suizid der Zwölfjährigen gedacht. Die Ermittler gehen aber davon aus, dass der Jugendliche das Mädchen vergewaltigte und erstickte. Die Leiche wies unter anderem Würgemale auf. Sowohl der mutmaßliche Täter als auch sein Opfer lebten in der Therapieeinrichtung. (APA/AFP)

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