Sesselrücken im Tourismus, Obmann geht

Österreichs Tourismus-Obmann Hans Schenner macht für Nocker-Schwarzenbacher Platz. Der Tiroler Harald Ultsch soll Vize werden.

Nach 14 Jahren tritt Hans Schenner als Tourismus-Obmann ab.
© ÖW

Von Max Strozzi

Innsbruck –Hans Schenner wird nach 14 Jahren seine Funktion als Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich vorzeitig zurücklegen. Ende Mai werde er zurücktreten, gab er im Rahmen eines Tourismusabends in St. Christoph a. A. bekannt. Seine Funktionsperiode hätte eigentlich erst Mitte 2015 geendet. Nachfolgerin wird mit 1. Juni seine bisherige Stellvertreterin, die Salzburgerin Petra Nocker-Schwarzenbacher (49), Hotelbesitzerin in St. Johann im Pongau (S).

Schenners Rücktritt zieht weitere Personalrochaden nach sich. Der Tiroler Tourismus-Spartenobmann Harald Ultsch soll stellvertretender Bundesspartenobmann werden und damit dem Kärntner Gabriel Obernosterer nachfolgen. Dieser Wechsel soll aber erst im Juni 2015 über die Bühne gehen, unmittelbar nach den Wirtschaftskammerwahlen im Frühjahr 2015.

Die Kammerwahlen spielten auch beim Rücktritt des scheidenden Bundesspartenobmanns Schenner eine Rolle. Er habe rechtzeitig vor den Wahlen das Feld räumen wollen, um seine Wunschkandidatin zu positionieren: „Dadurch hatte ich die Möglichkeit zu sagen, wer meine Nachfolgerin werden soll, und ich kann alles übergeben.“ Wesentliche Errungenschaft in seiner Zeit sei die Wertschätzung seiner Branche gewesen und das dadurch gestiegene Selbstvertrauen der Unternehmen. Schenner: „Man hat den Tourismus als eine Branche anerkannt, die wichtig ist für unser Land und Arbeitsplätze bis ins letzte Tal sichert.“

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