Dekontaminierung an „Alter Chemie“ in Innsbruck gestartet

Experten der Nuclear Engineering Seibersdorf wurden mit den Arbeiten beauftragt. Sie sollen im Sommer abgeschlossen werden.

Bei einem Unfall am 17. Mai 2013 in der „Alten Chemie“ war radioaktive Strahlung ausgetreten. (Symbolbild)
© APA/ROBERT PARIGGER

Innsbruck – Nach einem Zwischenfall im Mai des vergangen Jahres im Gebäude der „Alten Chemie“ der Innsbrucker Universität, bei dem radioaktive Strahlung ausgetreten war, haben Experten mit den Dekontaminierungsmaßnahmen begonnen. Die Arbeiten werden durch die Nuclear Engineering Seibersdorf (NES) durchgeführt und sollen im Sommer abgeschlossen werden, teilte die Uni am Montag in einer Aussendung mit.

Das Land habe die entsprechende Freigabe für die Arbeiten erteilt, hieß es. Die messtechnische Begleitung der Dekontaminierungsmaßnahmen erfolge durch die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Bei den Arbeiten würden keine Emissionen entstehen. Auch für die Umwelt bestehe weiterhin keine Gefahr.

Im Mai des vergangenen Jahres war es bei Vorbereitungsarbeiten zur Entsorgung von radioaktivem Material zu einem Zwischenfall gekommen. Das Gebäude war seither behördlich gesperrt. Nach Abschluss der Dekontaminierungsmaßnahmen soll dann der schon länger geplante Abriss erfolgen. (APA)

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