Justiz und Kriminalität

Schläge ins Gesicht als „Unterschrift“

(Symbolfoto)
© TT / Thomas Böhm

Innsbruck – Eine schwere Körperverletzung hatte zu Allerheiligen ein 23-jähriger Bosnier in einem Innsbrucker Lokal begangen. Und er tat es ...

Innsbruck –Eine schwere Körperverletzung hatte zu Allerheiligen ein 23-jähriger Bosnier in einem Innsbrucker Lokal begangen. Und er tat es auf seine Art: „Ja, ich habe ihm die Schläge ins Gesicht versetzt. Ich schlage immer auf derselben Stelle zu. Faustschläge sind mein Markenzeichen, die Stelle ist meine Unterschrift!“, gestand der Angeklagte vor Richterin Verena Offer am Landesgericht offen ein. Der Deutsche, der im Lokal nur die Schwester des 23-Jährigen angerempelt hatte, verlor durch die Schläge zwei Zähne und erlitt eine Schädelprellung. Ein weiterer Gast erlitt einen Kieferbruch.

1200 Euro Strafe ergingen – dazu 1630 Euro Schmerzengeld. Der Verurteilte: „Ist das alles? Habe Problem gemacht, muss jetzt dafür zahlen, nehme das Urteil an!“ (fell)