Kerry besorgt über mögliches iranisch-russisches Ölgeschäft

Sollte es zu einem solchen Deal kommen, drohten Sanktionen.

Der US-amerikanische Außenminister John Kerry.
© Reuters

Washington - US-Außenminister John Kerry hat sich besorgt über ein mögliches iranisch-russisches Ölgeschäft geäußert. Sollte es zu einem solchen Deal kommen, drohten Sanktionen.

„Das könnte Sanktionen der USA gegen Organisationen oder Personen auslösen, die an dem Deal beteiligt sind“, sagte er am Dienstag vor einem Senatsausschuss in Washington.

Kerry bezog sich auf russische Medienberichte, wonach Teheran und Moskau bei Gesprächen über einen Handel um iranische Öllieferungen in Höhe von 20 Milliarden Dollar (14,5 Milliarden Euro) Fortschritte machten.

Die fünf UN-Vetomächte (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich) sowie Deutschland und Iran hatten vor Monaten eine erste Übereinkunft erzielt, wonach der Ian sein umstrittenes Atomprogramm zunächst einfriert. Im Gegenzug wurden einige Sanktionen gelockert. Weitere Gespräche über eine endgültige Einigung laufen derzeit in Wien, bisher ohne Durchbruch. (APA/dpa)


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