Bluttat an Bankdirektor: Tatwaffe illegal im Ausland erworben

Ein Familienmitglied des mutmaßlichen Todesschützen soll Waffe eingeschmuggelt haben. Der Verdächtige wurde weltweit zur Fahndung ausgeschrieben.

Vaduz – Nach der Tötung eines Liechtensteiner Bankdirektors blieb die Tatwaffe auch am Mittwoch weiter verschwunden. Die Ermittlungen hätten ergeben, dass ein Familienmitglied des mutmaßlichen Täters Jürgen Hermann die Waffe im Oktober 2012 illegal im Ausland erworben und diese nach Liechtenstein gebracht habe, so die Polizei des Fürstentums. Weitere Abklärungen dazu seien im Gange.

Die Suche mit Diensthunden am Rheinufer sei auch am Dienstag ergebnislos verlaufen, hieß es. Man gehe aufgrund der Indizien weiter von einem Selbstmord des Tatverdächtigen aus. Darüber hinaus ermittle man aber weiter in verschiedene Richtungen. Nach dem mutmaßlichen Todesschützen werde weltweit gefahndet. Am Dienstagabend habe man zudem die Inhalte der Website des Tatverdächtigen löschen lassen. Damit soll diese vor Manipulationen durch Dritte geschützt werden, die die Ermittlungen behindern würden. (APA)

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