22-Jähriger durch Säureangriff in Kolumbien getötet

Die Regierung erwägt nach einer Serie ähnlicher Taten Gegenmaßnahmen.

Medellin – In der kolumbianischen Metropole Medellín ist ein 22-jähriger Mann durch einen Säureangriff tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurden der junge Mann und eine 42-jährige Frau am Vorabend mit hoch konzentrierter Säure angegriffen. Die Frau habe Verbrennungen am Bein erlitten, hieß es weiter, der Mann sei seinen Verletzungen im Krankenhaus erlegen.

Die Verbrennungen durch die Säure hätten mehr als ein Drittel der Körperoberfläche des jungen Mannes betroffen, auch sei ein großer Teil des Gesichts getroffen worden, sagte ein Polizeisprecher. Nachdem es in Medellín innerhalb von zwei Wochen fünf Säure-Attacken gab, erwägen die Regierungsstellen Gegenmaßnahmen.

Präsident Juan Manuel Santos verurteilte kürzlich einen Säureanschlag auf eine 23-Jährige als „abscheuliches Verbrechen“. Möglicherweise soll der Handel mit Säuren eingeschränkt werden. Außerdem sind höhere Strafen im Gespräch. (APA/AFP)

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