Zwei Schwerverletzte nach Messerattacken in Meidling und Floridsdorf

Ein Verdächtiger sitzt in Haft. Eine Fahndung nach einer Tatverdächtigen ist noch im Gange.

Symbolbild.
© Jan Hetfleisch

Wien – Zwei Schwerverletzte durch Messerstiche hat es am Mittwoch in zwei Wiener Bezirken gegeben. Während in Floridsdorf kurz nach der Tat ein Verdächtiger festgenommen wurde, fahndete die Polizei am Donnerstag nach einer namentlichen bekannten Frau, die für die Bluttat in Meidling verantwortlich sein soll. Die Opfer wurden jeweils schwer verletzt in ein Spital gebracht und waren nicht in Lebensgefahr.

Wie die Wiener Berufsrettung der APA berichtete, war gegen 13.30 Uhr ein 21-Jähriger in Wien-Meidling durch einen Messerstich an der Niere verletzt worden. Ein Mann fand das am Boden liegende Opfer in der Zanaschkagasse und verständigte die Behörden. Der Schwerverletzte nannte gegenüber Polizei den Namen einer weiblichen Täterin, nach der am Donnerstag noch gefahndet wurde.

Für den Abtransport des Opfers war ein Notarzthubschrauber beim Tatort gelandet, so Ronald Packert, Sprecher der Berufsrettung. Aus medizinischen Gründen entschied man aber sich dafür, den Mann mit dem Rettungsauto ins Spital zu bringen. Eine weitere Einvernahme des 21-Jährigen war laut Polizeisprecherin Barbara Riehs noch nicht möglich - ein Tatmotiv noch unbekannt.

Eine verbale Auseinandersetzung zweier Bekannter war hingegen der Ausgangspunkt für eine Messerattacke in Wien-Floridsdorf. Ein 48-Jähriger wurde von der Polizei aus einem Lokal gewiesen, nachdem er dort randaliert hat. Kurz danach verließ sein Kontrahent die Lokalität, um zu seinem Auto zu gehen. Auf dem Weg dorthin traf der 33-Jährige laut seinen Angaben wieder auf den Randalierer, der ihm einen Stich in den unteren Brustkorbbereich zufügte.

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Als die Polizei beim Tatort in der Herzmanovsky-Orlando-Gasse eintraf, leisteten zwei Fußgänger bereits Erste Hilfe. Das blutende Opfer nannte den Namen seines Bekannten, der wenig später mit der Tatwaffe festgenommen wurde. (APA)


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