Zwei Millionen werden in den Straßenbau investiert

Viele kleine Instandsetzungen statt Großbaustellen stehen heuer am Programm. Es soll aber kaum zu Verkehrsproblemen kommen.

Von Harald Angerer

Kitzbühel –Nicht nur die Natur erwacht mit dem Frühling zu neuem Leben, auch eine bei Autofahrern weniger beliebtes Phänomen tritt mit den warmen Temperaturen wieder öfter in Erscheinung: die Straßenbaustellen. Das Baubezirksamt Kufstein, welches auch für den Bezirk Kitzbühel zuständig ist, hat eine lange Liste mit notwendigen Arbeiten für das Jahr 2014.

„Wir haben heuer im Bezirk Kitzbühel keine Großprojekte. Das Jahr 2014 zeigt aber sehr gut, wie hoch die Kosten alleine für die Erhaltung des Straßennetzes sind“, sagt Erwin Obermaier, Leiter des Baubezirksamtes. Insgesamt sind Investitionen in einer Höhe von rund zwei Millionen Euro vorgesehen.

Diese teilen sich in die Sanierung, Infrastruktur-Instandhaltung und Neubau auf. Rund eine Million ist für die Belagsarbeiten eingeplant. „Hier haben wir im Bezirk fünf Schwerpunkte“, erklärt Obermaier. Das teuerste Baulos befindet sich in Waidring, auf der B 178 Loferer Straße im Bereich Waidring–Pass Strub. Die Arbeiten schlagen mit 400.000 Euro zu Buche und sollen von Mai bis Juni über die Bühne gehen.

Auch in Fieberbrunn wird auf der B 164 im Bereich „Vital Schuhe“ der Asphalt erneuert. Die Kosten belaufen sich hier auf 250.000 Euro, mit weiteren rund 230.000 Euro veranschlagt sind die Asphaltierungsarbeiten auf der B 170, der Brixental-Bundesstraße, im Bereich Kirchberg West bis Tunnelportal. Auch hier sollen die Arbeiten noch im Mai und Juni, rechtzeitig vor der Sommersaison abgeschlossen werden. Umfahrungen sind nicht geplant, es wird mittels Ampel der Verkehr geregelt.

Kleinere Baulose sind im Spertental und auch auf der Ortseinfahrt Aurach vorgesehen mit jeweils 130.000 bzw. 120.000 Euro Kosten. Zudem werden noch 300.000 Euro für die Brückensanierungen aufgewendet, so zum Beispiel für eine Hängebrücke im Bereich Pass Thurn und die Brücke nach dem Lebenbergtunnel. Im Bereich Neubau wird ein Teil der Straße von Reith im Winkel nach Kössen für 400.000 Euro erneuert und es gilt noch, Lawinenverbauungen auszutauschen.

Zum Abschluss kommt bis Ende des Monats, „aber spätestens bis Anfang Mai“, sagt Obermaier, die Umgestaltung der Schwendter-Kreuzung in St. Johann. Hier erfolgt heuer die Endabrechnung, die Gesamtkosten betragen 700.000 Euro.


Kommentieren


Schlagworte