Plansee-Tochter übernahm Mehrheit an US-Werkzeughersteller

Das Außerferner Parade-Unternehmen sichert sich 80 Prozent der Anteile des kalifornischen Werkzeugherstellers Promax.

Breitenwang/Sacramento (Kalifornien) – Die 50-Prozent-Tochter der auf die Herstellung von Hochleistungswerkstoffen spezialisierten Planseewerke mit Sitz in Breitenwang in Tirol, Ceratizit, hat die Mehrheit am kalifornischen Werkzeughersteller Promax übernommen. Die Übernahme von 80 Prozent der Anteile sei am Freitag unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen in einer Aussendung mit.

Über finanzielle Details wurde Stillschweigen vereinbart, hieß es. Promax Tools L.P. mit Sitz in Rancho Cordova rund 150 Kilometer nordöstlich von San Francisco ist auf die Herstellung von Bohrern und Fräsern aus Vollhartmetall spezialisiert. Das Unternehmen beschäftigt 70 Mitarbeiter. Zu den Kunden von Promax zählen unter anderem Endkunden aus der kalifornischen Luftfahrtindustrie sowie Handelsunternehmen, die in den gesamten USA tätig sind.

„Mit dieser Übernahme bauen wir unsere Position bei Werkzeugen aus Vollhartmetall weiter aus - sowohl in den USA als auch weltweit“, erklärte Jacques Lanners, Co-Vorstandsvorsitzender von Ceratizit. Die Vorsitzende von Promax Tools, Nancy Owens, teilte mit, dass man mit Ceratizit einen Partner gefunden habe, der bereits stark in den USA engagiert sei und sich seit vielen Jahren über Innovation und Produktqualität definiere.

Bereits im vergangenen Jahr hatte sich Ceratizit am deutschen Werkzeughersteller Günther Wirth (GW) beteiligt. Seitdem deckt die Gruppe laut eigenen Angaben alle Produktionsschritte ab - vom Pulver über Werkzeugrohlinge bis hin zu kundenspezifisch gefertigten und beschichteten Rundwerkzeugen wie Bohrer und Fräser.

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Ceratizit ist der Hartmetallspezialist in der Plansee-Gruppe. Das Unternehmen beschäftigt nach Angaben von Plansee 5.140 Mitarbeiter und operiert von Mamer in Luxemburg aus. (APA)


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