Bis zu 60 Prozent weniger Wildunfälle durch Einsatz von Wildwarngeräten

Der Einsatz von Wildreflektoren senkt die Unfälle mit Reh- und Rotwild um bis zu 30 Prozent, bei akustischen Wildwarnern sogar bis zu 60 Prozent. Das belegt eine über die Jahre 2012 und 2013 durchgeführte Studie, die das Land Tirol in Auftrag gegeben hat.

Innsbruck – Der Einsatz von Wildreflektoren und Wildwarngeräten in Tirol reduziert Unfälle mit Reh- und Rotwild um bis zu 60 Prozent: Das belegt eine über die Jahre 2012 und 2013 durchgeführte Studie, die das Land Tirol in Auftrag gegeben hat. In einer neu abgeschlossenen Vereinbarung zwischen der Landesstraßenverwaltung und dem Tiroler Jägerverband wurde deshalb eine jährliche Investition von 30.000 Euro zur Erhöhung der Verkehrssicherheit fortgeschrieben. Im Schnitt passieren pro Jahr rund 1.000 Wildunfälle in Tirol. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch um einiges höher liegen, heißt es in einer Aussendung des Landes.

„Die Studie zum Unfallgeschehen mit Wild hat unseren Weg bestätigt. Der Einsatz von Wildreflektoren senkt die Unfälle mit Reh- und Rotwild um bis zu 30 Prozent, bei akustischen Wildwarnern sogar bis zu 60 Prozent“, erklärt LHStv Josef Geisler. „Deshalb setzen wir dieses erfolgreiche Projekt des Landes Tirol gemeinsam mit dem Tiroler Jägerverband auch die nächsten Jahre fort.“ Die jährlichen Kosten von 30.000 Euro teilen sich die beiden Projektpartner zu je 50 Prozent.

In den Jahren 2008 bis 2013 wurden in ganz Tirol über 5.400 optische Wildwarnreflektoren und über 1.000 akustische Wildwarngeräte auf den Landesstraßen B und L aufgestellt. Damit konnten rund 100 Straßenabschnitte ausgerüstet werden, auf denen bislang Wildunfälle registriert oder erhöhte Wildwechselaktivitäten bekannt waren. Die operative Arbeit zur Installierung der Wildwarngeräte wird von den Straßenmeistereien durchgeführt, die jährlich fällige Überprüfung der Geräte von den Jägern. (TT.com)

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