Todesurteil gegen angeblichen CIA-Agenten im Iran aufgehoben

Stattdessen muss der 30-Jährige zehn Jahre hinter Gitter.

Teheran - Ein iranisches Berufungsgericht hat den US-Iraner Amir Mirsa Hekmati wegen angeblicher Spionage für den US-Geheimdienst CIA zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Sein Anwalt sagte der Nachrichtenagentur ISNA am Samstag, seinem Mandanten seien Zusammenarbeit mit einem feindlichen Staat und CIA-Zugehörigkeit vorgeworfen worden.

Der 30-jährige Marineoffizier Hekmati war im Jänner 2012 von einem Revolutionsgericht zu Tode verurteilt worden, weil er angeblich für die CIA den iranischen Geheimdienst unterwandern sollte. Das Urteil wurde jedoch im selben Jahr vom obersten Gerichtshof aufgehoben. Das US-Außenministerium wies die Vorwürfe damals als falsch zurück und forderte seine sofortige Freilassung. (APA/dpa)

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