Geologische Tests für die Umfahrung Kitzbühel
Derzeit laufen die Sondierungsarbeiten für die Umfahrung der Bezirkshauptstadt. Bis zum Sommer sollen Ergebnisse vorliegen.
Von Harald Angerer
Kitzbühel –Verstopfte Straßen, Staus an den Ampeln – der Weg von Aurach nach Oberndorf ist in der Saison kein leichter. Die Kitzbüheler Stadtdurchfahrt ist vor allem in den Tourismussaisonen regelmäßig verstopft. Eine mögliche Umfahrung soll Abhilfe schaffen, diese Forderung gibt es seit vielen Jahren.
Langsam nimmt eine solche mögliche Umfahrung konkrete Formen an. Schon vor zwei Jahren wurde angekündigt, dass es eine Lösung geben soll. Wie die aussehen könnte, daran wird gerade gearbeitet. „Es laufen derzeit die Sondierungen im Bereich der möglichen Trassen“, sagt Erwin Obermaier, Leiter des Baubezirksamtes. Dies betreffe sowohl die Geologie als auch die Grundeigentümer.
Drei mögliche Varianten sind zurzeit im Gespräch. Zwei davon führen direkt unter dem Zielgelände des Hahnenkammrennens durch. Eine ist entlang der Bahnstrecke angedacht. Die Sondierungen als auch die Gespräche mit den Grundeigentümern sollen in den nächsten Monaten abgeschlossen werden. „Vielleicht können wir schon im Sommer zumindest eine der drei Varianten ausschließen“, sagt Obermaier, der betont, dass an der Umsetzung der Umfahrung kontinuierlich gearbeitet wird.
Als Lösung für das Kitzbüheler Verkehrsproblem wurde vom vorherigen Verkehrslandesrat Toni Steixner eine Umfahrung in zwei Teilen präsentiert. Diese sieht eine Ausfahrt im Bereich Hahnenkamm vor und kann auch in zwei Teilen realisiert werden.
Betont wird aber immer auch, dass diese Umfahrung nur ein Teil einer Verkehrslösung für Kitzbühel sein kann. Auch die Stadt Kitzbühel sei gefordert, Maßnahmen zu prüfen. So sei auch die zukünftige Verkehrsführung in der Stadt ein Teil, der im Zuge des Umfahrungsprojektes verbessert werden muss.
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