Landespolitik

Finanzreferent durchleuchtet Varianten

Imst – „Es hat sich so lange nichts getan, jetzt kommt es auf einen Monat auch nicht drauf an“, kommentiert der Imster Vizebürgermeister und...

Imst –„Es hat sich so lange nichts getan, jetzt kommt es auf einen Monat auch nicht drauf an“, kommentiert der Imster Vizebürgermeister und Finanzreferent Gebi Mantl die Situation. Wie berichtet, wartet die Nassereithe­r Gemeinde­führung auf ein eindeutiges Signal aus der Bezirkshauptstadt bezüglich eines Regionsbades. Mantl wird dazu am kommenden Osterdienstag den Finanzausschuss einberufen. „Die Verzögerung ist urlaubsbedingt“, so Mantl. Er habe sein­e Hausaufgaben gemacht, sprich Zahlenspiele fertig.

Dem Finanzausschuss will er nämlich alle Varianten vorlegen, was den Bau eines Regionsbades betrifft. In Mantls Überlegungen spielt dabei Baubeginn 2016 eine Roll­e, wobei er noch nicht zu viel verraten will. Für Imst würd­e sich zwischen 2016 und 2018 die finanzielle Situation durch Wegfall einiger Kredite verbessern. Für den Finanzreferenten ist aber klar: „Ich habe verschiedene Berechnungen angedacht, was sich die Stadt leisten kann.“ Ohne die Mithilfe anderer Umkreisgemeinden werde es zwar nicht gehen. Für Mantl „wird es aber sicherlich so sein, dass die Stadt einen größeren Teil zu leisten haben würde“.

Dem Finanzausschuss werde er „einen Haufen Zahlen auf den Tisch legen“. Am Dienstag rechnet er auf jeden Fall mit einer Vorentscheidung. Immerhin gilt es da, ein­e Mehrheit für den Badbau zu finden, damit der Imste­r Gemeinderat in der Folge darüber befinden kann.

Über eine etwaige Übergangslösung Nassereith wird in der Dienstagsitzung nicht gesprochen: „Das steht nicht auf der Tagesordnung“, so der Vizebürgermeister. (pascal)