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Vivaro ist bereit für 2. Runde

Jährlich verkauft sich der Vivaro etwa 50.000-mal in Europa.Foto: Werk

Opel bringt im Sommer die Zweitauflage seines begehrten Nutzfahrzeugs auf den Markt. Das Design ist erfrischend, die Motorenleistung beeindruckend.

Von Marco con Fetti

Wien –Nicht nur Renault erneuert den Trafic, sondern Kooperationspartner Opel auch den Vivaro. Der kommt Mitte des Jahres in zweiter Generation auf den Markt, nachdem der Vorgänger 13 Jahre lang ein bedeutender Vertreter des Nutzfahrzeugsegments war. Was gleich auffällt, ist die veränderte Optik. Insbesondere die Front orientiert sich an den neueren Pkw-Modellen von Opel, beherrscht von einem großzügig ausgeführten Kühlergrill mit dicker Chromspange und vier weiteren Querlamellen. Die Motorhaube weist eine Bügelfalte auf, die Seitenansicht ist mit Karosserieeinschnitten versehen, wie sie Opel gern seit der Geburt des Insignia verwendet. Beim Designchef Mark Adams klingt das so: „Der neue Vivaro verbindet skulpturale Eleganz und deutsche Präzision mit geschwungener Linienführung, kühnen Proportionen und Premium-Akzenten.“

Was künftige Vivaro-Kunden interessieren wird, ist die Variantenvielfalt: Opel verspricht zwei Längen, zwei Höhen und unterschiedliche Karosserien, darunter Doppelkabine, Kastenwagen und Kombi. Gegenüber dem fast 600.000-mal verkauften Vorgänger wächst der neue Vivaro um 22 Zentimeter, was bei der normalen Variante bedeutet, dass sie etwa fünf Meter lang ist, während die Langversion weitere 40 cm aufweist.

Bei den Motoren beschränkt sich Opel vordergründig auf einen Hubraum, stellt aber zwei verschiedene Techniken und vier Leistungsstufen in Aussicht: Als Basis dient ein 1,6-Liter-Diesel mit einfacher Aufladung. Außerdem gibt es den Selbstzünder mit einer Biturbo-Konfiguration. Dieses Aggregat benötigt im EU-Testzyklus weniger als sechs Liter Treibstoff je 100 Kilometer.