IAEA: Iran hält sich an Atomabkommen
Das Land habe sein hochradioaktives Material um fast 75 Prozent reduziert, teilte die IAEA am Donnerstag in ihrem monatlichen Fortschrittsbericht in Wien mit.
Wien/Teheran/New York - Der Iran hält sich nach Erkenntnissen der UN-Atomenergiebehörde IAEA (IAEO) an das mit der internationalen Gemeinschaft ausgehandelte Atomabkommen. Das Land habe sein hochradioaktives Material um fast 75 Prozent reduziert, teilte die IAEA am Donnerstag in ihrem monatlichen Fortschrittsbericht in Wien mit.
Demnach verzögere sich lediglich der Bau einer Anlage zur Verarbeitung von gering angereichertem Urangas. Das Land habe aber versichert, dass dies keine Auswirkungen auf die Erfüllung seiner Verpflichtungen haben werde, heißt es weiter.
Der Iran vereinbarte im November mit den fünf ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates - USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich - sowie Deutschland, die Sanktionen gegen die Islamische Republik zu lockern. Im Gegenzug verpflichtete sich der Iran, sein Atomprogramm einzuschränken.
Mit dem Zwischenabkommen soll Zeit für weitere Verhandlungen gewonnen werden. Ziel ist es, bis zum 20. Juli eine umfassende Einigung zu erzielen. Der Iran steht seit Jahren im Verdacht, nach Atomwaffen zu streben. Die Regierung in Teheran weist dies zurück. (APA/Reuters)
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