Nach Unfall muss der Sportplatz umgebaut werden
Seit 25 Jahren ist der Finkenberger Fußballplatz um fast einen Meter zu klein. Eine Erweiterung und Grundsanierung sind nun fällig.
Von Eva-Maria Fankhauser
Finkenberg –Die Finkenberger Fußballer müssen in den nächsten Monaten ihren Rasen für Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten räumen.
Ausschlaggebend für die Umbauarbeiten an dem 25 Jahre alten Fußballplatz war ein Unfall. „Aufgrund des zu kurzen Abstandes zwischen Spielfeld und Einzäunung kam es letzten Herbst zu einem Zwischenfall. Ein Spieler der Mannschaft Langkampfen hakte mit dem Finger in das Gitter ein und verletzte sich dabei schwer“, erklärt Bürgermeister Mathias Eberl. Der Spieler erhob zwar keine Anzeige, meldete den Vorfall allerdings beim Tiroler Fußballverband. Dieser beantragte daraufhin, den zu geringen Abstand zwischen der Linie und dem Gitter an den Mindestabstand anzugleichen. „Der Abstand sollte eigentlich zwei Meter betragen. Bei uns bewegt sich dieser nur zwischen einem Meter und 1,30 Meter. Aber so wurde der Platz eben vor 25 Jahren gebaut. Mehr Abstand war da einfach nicht drinnen“, bekräftigt Erich Pfister, Obmann des Fußballclubs Finkenberg. Um den Richtlinien des Verbandes zu entsprechen, gab es zwei mögliche Varianten: verkleinern oder vergrößern. Die Wahl fiel auf die Erweiterung des Fußballplatzes durch eine talseitige Vergrößerung des Spielfeldes.
215.000 Euro müssen für die gesamten Umbauarbeiten aufgebracht werden. Der FC Finkenberg beteiligt sich mit 20.000 Euro an der Finanzierung. Weitere 20.000 Euro stellt der Verein der Gemeinde zur Vorfinanzierung bereit, diese Summe wird dem Verein aber wieder rückerstattet. „Wir hoffen auf Förderungen seitens des Landes und des Tiroler Fußballverbandes. Rund 133.000 Euro werden aus der Gemeindekassa beigesteuert“, erläutert Eberl.
Der Anstoß für die Sanierung und Erweiterung des Fußballplatzes wurde bereits ausgeführt. Bis Ende August muss der FC Finkenberg seine Spiele auf dem Tuxer Fußballplatz austragen. Trainieren können die Sportler in Mayrhofen oder Tux. „Wir sind froh, dass der in die Jahre gekommene Platz nun komplett erneuert wird. Früher oder später hätte man das ohnehin in Angriff nehmen müssen“, betont Pfister.
Der auf 1000 Metern Höhe gelegene Fußballplatz wird im Zuge der Bauarbeiten nicht nur vergrößert und grundsaniert, sondern es ist zudem eine neue Einzäunung sowie die Verlegung der Flutlichtanlage geplant.
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