Atomverhandlungen mit dem Iran sollen im Mai fortgesetzt werden

Dubai/Teheran/New York (APA/Reuters) - Die Verhandlungen im Konflikt um das iranische Atomprogramm kommen einem Medienbericht zufolge vorwär...

Dubai/Teheran/New York (APA/Reuters) - Die Verhandlungen im Konflikt um das iranische Atomprogramm kommen einem Medienbericht zufolge vorwärts. Die fünf UNO-Vetomächte und Deutschland (5+1) sowie die Regierung in Teheran wollten im Mai die Arbeit an einem Entwurf für eine langfristige Vereinbarung aufnehmen, meldete die iranische Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag.

Dazu seien Gespräche auf Expertenebene vom 5. bis 9. Mai in New York geplant, zitierte die Agentur den iranischen Unterhändler Abbas Araqhchi.

Der Iran hatte sich im November mit den USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland auf eine Lockerung der Sanktionen geeinigt und im Gegenzug eine Einschränkung seines Atomprogramms zugesagt. Ziel dieses Zwischenabkommen ist eine umfassende Einigung bis zum 20. Juli. Sie soll sicherstellen, dass der Iran keine Atomwaffen baut.

Die Internationale Atomenergie-Agentur (IAEA) erklärte zuletzt in ihrem Monatsbericht, die Islamische Republik setze die vereinbarten Maßnahmen bisher wie geplant um. Der Iran steht seit Jahren im Verdacht, nach Atomwaffen zu streben. Teheran bestreitet dies.