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Österreich feiert den Welttag des Buches

Wien – Seit 1995 wird am 23. April der UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts gefeiert. Unter den 100 Ländern weltweit, die sich an...

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Wien – Seit 1995 wird am 23. April der UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts gefeiert. Unter den 100 Ländern weltweit, die sich an der Aktion beteiligen, ist auch Österreich. So findet die offizielle Veranstaltung des Hauptverbands des Österreichischen Buchhandels am Mittwoch im Wiener Palais Fürstenberg statt. Dabei liest Elisabeth Orth aus der Welttagsanthologie „Erlesenes Theater“. Kammerschauspielerin zeichnet auch für die Herausgeberschaft der Anthologie verantwortlich, die in Buchhandlungen und Bibliotheken kostenlos aufliegt. Ebenfalls gratis ist das in zahlreichen Wiener Buchhandlungen offerierte Notizbuch zum Welttag.

Ansonsten hat die ARGE Welttag des Buches des Verlagsbüros Schwarzer und des Verlags Buchkultur heuer schon den ganzen Monat lang Veranstaltungen angesetzt und etwa Prominente wie Christine Nöstlinger, Friedrich Orter oder Kurt Palm zum Lesemonat Briefe verfassen lassen, in denen sie über ihre Arbeit und ihren Zugang zum Buch schreiben. Die Texte sind im Lesemonat April Journal abgedruckt, das kostenlos in rund 300 Buchhandlungen österreichweit aufliegt oder online unter www.welttag-des-buches.at heruntergeladen werden kann.

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Am eigentlichen Welttag finden unter anderem im ORF-Landesstudio Oberösterreich in Linz Lesungen statt, woran sich Autoren wie Georg Bydlinski oder Barbara Frischmuth beteiligen. In Perg liest Barbara Coudenhove-Kalergi aus ihrem autobiografischen Werk „Zuhause ist überall“, Susanne Scholl in Bludenz aus ihrem neuen Roman „Emma schweigt“. Bernhard Aichner rezitiert in St. Johann im Pongau aus seinem Krimi „Totenfrau“, Olga Flor im steirischen Lannach aus ihrem Buch „Die Königin ist tot“ und Antonia Rados in Wien aus „Die Bauchtänzerin und die Salafistin“. Im Salzburger Literaturforum Leselampe treffen sich indes Christa Gürtler, Petra Nagenkögel, Klaus Seufer-Wasserthal und Anton Thuswaldner zum literarischen Quartett, um sich Neuerscheinungen zu widmen.

Unter dem Titel „Ich und mein Lieblingsbuch“ kann man sich in der Innsbrucker Buchhandlung Tyrolia vom Fotografen Bernd Schranz mit seinem Lieblingsbuch ablichten lassen oder am Abend im Instituto Cervantes am Wiener Schwarzenbergplatz aus seinem Lieblingswerk selbst lesen. Renee Schroeder stellt sich in der Deutschen Handelskammer mit einem Vortrag aus ihrem neuen Buch „Von Menschen, Zellen und Waschmaschinen“ der Diskussion, während im Republikanischen Club die Neuausgabe von Karl Auschs „Als die Banken fielen. Zur Soziologie der politischen Korruption“ präsentiert wird. Und schließlich lädt man im Kasino am Schwarzenbergplatz zu einer PoetrySlamShow mit Künstlern des deutschsprachigen Raumes. (APA)

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