Floribeth Mora Díaz geheilt: Das zweite Wunder von Johannes Paul II.

Die Costa Ricanerin litt an einem lebensgefährlichen Aneurysma im Gehirn. Sie hatte sich schon von ihrer Familie verabschiedet. Da sah sie ein Bild von Johannes Paul II. und flehte den verstorbenen Papst um Hilfe an.

San José – Die Ärzte hatten bereits alle Hoffnung aufgegeben, als Floribeth Mora Díaz den früheren Papst Johannes Paul II. um Hilfe anrief. Vor drei Jahren litt die Costa Ricanerin an einer lebensgefährlichen Gefäßerkrankung im Gehirn und hatte sich von ihrer Familie bereits verabschiedet. Kurze Zeit später war das Aneurysma verschwunden, eine wissenschaftliche Erklärung dafür gab es nicht.

Auf dem Titelbild einer Zeitschrift sah Mora 2011 ein Foto von Papst Johannes Paul II. und bat den 2005 gestorbenen polnischen Papst um Fürsprache. „Dann habe ich eine Stimme gehört, die sagte: ‚Stehe auf. Habe keine Angst‘“, erzählte die Frau bei einer Pressekonferenz im vergangenen Jahr. Ihr Arzt Alejandro Vargas war von der Heilung völlig überrascht: „Das hat es noch nie gegeben.“

Auf Anraten ihres Pfarrers Donald Solano wandte sich Mora an den Vatikan und schilderte die Geschehnisse. Bevor die Heilung als Wunder anerkannt wurde, befragten verschiedene theologische und medizinische Ausschüsse die Hausfrau aus der Provinz Cartago.

Im vergangenen Jahr sprach die Kardinalsversammlung der zuständigen Kongregation Papst Johannes Paul II. die Heilung von Mora schließlich als zweites Wunder zu - Voraussetzung für dessen Heiligsprechung am 27. April. (dpa)

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