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Nach Überfall auf MPreis-Filiale: Polizei hofft auf Phantombild

Ein bewaffneter Mann hat am 25. Jänner einen Supermarkt in Rum überfallen. Jetzt wurde unter Anleitung des Raubopfers ein Phantombild erstellt. Die Polizei ersucht um Hinweise.

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Rum – Drei Monate nach dem Überfall auf die MPreis-Filiale in Rum fahndet die Polizei jetzt mit Hilfe eines Phantombildes nach dem Täter. „Die Zeichnung wurde nach den Angaben des Opfers angefertigt“, hofft Edmund Wiesbauer vom Landeskriminalamt auf zahlreiche Hinweise. Die Kriminalisten wollen auch klären, ob der Räuber bei der Flucht ein älteres Scott-Mountainbike mit einem blauen und rosafarbenen Rahmen verwendete. „Das herrenlose Rad wurde in der Nähe des Tatortes sichergestellt und könnte als Fluchtfahrzeug in Frage kommen“, erzählt Wiesbauer.

Es war am 25. Jänner kurz vor Geschäftsschluss gegen 17.50 Uhr, als der Täter den Supermarkt in der Rumer Feldkreuzstraße betrat. Mit einer schwarzen Pistole im Anschlag zwang der etwa 35-jährige Mann mit blauen Augen die Kassiererin zur Herausgabe der Tageslosung. Dann flüchtete der stämmige, knapp 1,85 Meter große Räuber in unbekannte Richtung. Die Fahndung der Polizei blieb ohne Ergebnis.

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Stichwort Fahrrad – ein derartiges Fahrzeug kam auch bei zwei Banküberfällen im Innsbrucker Stadtteil Hötting zum Einsatz, zuletzt im Juni 2013 beim Überfall auf die BTV-Filiale in der Höttinger Gasse. „Wir gehen aber nicht davon aus, dass ein Zusammenhang zum Rumer Überfall besteht. Die Beschreibungen der Täter sind doch recht unterschiedlich“, meint Wiesbauer.

Schon eher scheint ein Zusammenhang mit den Überfällen auf die Sparkasse in der Dörferstraße in Rum (Mitte März) und auf die Avis-Tankstelle an der Haller Straße (Olympisches Dorf, Mitte Februar) plausibel. Vor allem wegen der räumlichen Nähe – alle drei Tatorte liegen im Umkreis von nicht einmal zwei Kilometern.

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Zudem könnte der Ablauf des Überfalls auf die Sparkasse Rückschlüsse auf den Ortsbezug des Räubers liefern. Der Täter hatte vor dem Raub ein Motorrad aus einer Tiefgarage im Olympischen Dorf gestohlen.

Nach dem Banküberfall in Rum flüchtete der Täter mit der rund 30 Jahre alten Honda VT 500 C zum Rumer Hof an der Haller Straße. Dort ließ er das Zweirad stehen, sein weiterer Fluchtweg ist unbekannt.

„Aber abseits der nahen Örtlichkeiten gibt’s keine offenkundigen Zusammenhänge zwischen den drei Straftaten“, bremst Ermittler Wiesbauer: „Zumal auch die Beschreibungen der drei Straftäter nicht wirklich übereinstimmen.“ (tom)


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