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Tiroler Grüne deponierten Nein zu umstrittener Skigebietserschließung

Innsbruck (APA) - Die Tiroler Grünen haben am Dienstag ihr Nein zur umstrittenen Skigebietserschließung der „Kalkkögel“ südlich von Innsbruc...

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Innsbruck (APA) - Die Tiroler Grünen haben am Dienstag ihr Nein zur umstrittenen Skigebietserschließung der „Kalkkögel“ südlich von Innsbruck deponiert. Die unter anderem für Umwelt und Naturschutz zuständige LHStv. Ingrid Felipe gab nach eigenen Angaben in der Sitzung der Landesregierung eine entsprechende Erklärung ab. In der von ÖVP und Grünen gebildeten Landesregierung herrscht Einstimmigkeitsprinzip.

Wie der Pressesprecher Felipes, Paul Aigner, betonte, sei kein Beschluss auf der Tagesordnung gestanden. Es lägen auch keine entsprechenden Anträge vor. Felipe habe nur ihre bisherige Position bekräftigt, die von den Kollegen zur Kenntnis genommen worden sei.

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Für den Zusammenschluss der Skigebiete „Schlick 2000“ im Stubai, der Muttereralm und der Axamer Lizum hatten sich vor allem Touristiker und die Wirtschaftskammer stark gemacht. Auch eine kürzlich bekannt gemachte Studie im Auftrag der Stadt Innsbruck hatte ein Großraumskigebiet als „die betriebswirtschaftlich sinnvollste Lösung für die Zukunft der Innsbrucker Bergbahnen“ bezeichnet. Der Österreichische Alpenverein (OEAV) und die Grünen hatten sich zuvor bereits gegen einen Zusammenschluss von Schlick 2000 und Axamer Lizum ausgesprochen, weil dieser laut OEAV im rund 80 Quadratkilometer großen Ruhegebiet der Kalkkögel stattfinden müsste.

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