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Molkereien: Importstopp „tut weh“ - Firmen-Gros liefert aber weiter

Wien/Moskau (APA) - Vom Außenhandelsexperten der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter, Manfred Trimmel, hieß es am Dienstag zu den ...

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Wien/Moskau (APA) - Vom Außenhandelsexperten der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter, Manfred Trimmel, hieß es am Dienstag zu den russischen Exportsperren gegen namhafte heimische Molkereien, dass dies vor allem deswegen „weh tut“, weil die Österreicher in Russland mit hochpreisigerer Qualitätsware vertreten seien und nicht mit Massenware. 23 Molkereien liefern weiter nach Russland, so Trimmel zur APA.

Es werde zu einer Stellungnahme des Gesundheitsministeriums mit den Landesveterinärstellen und den betroffenen Betrieben kommen, so Trimmel weiter. Das dlz-Agrarmagazin hatte online berichtet, dass der russische Föderale Verbraucherschutzdienst unter anderem drei österreichische Molkereien mit vier Standorten mit heutigem Tage vom Export in die Zollunion Russlands, Weißrusslands und Kasachstans ausschließt. Auch zehn Fleischverarbeiter mit elf Standorten sind betroffen.

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Laut der entsprechenden Liste, die der APA vorliegt, sind es bei den Milchverarbeitern die größte heimische Molkerei Berglandmilch (Schärdinger, Tirol Milch) mit zwei Standorten, die Alpenmilch Salzburg und Ennstal Milch. Beim Fleisch handelt es sich beispielsweise um Größen wie Grandits, Handl Tyrol oder Steirerfleisch.

Insgesamt habe der russische Markt - vor allem der Westen des riesigen Landes - laut Trimmel in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Natürlich hätten die heimischen Betriebe - 23 nicht vorübergehend gesperrte sind weiterhin tätig - auch in den Marktaufbau an Ort und Stelle investiert. Hauptsächlich hätten die Österreicher im Käsesektor Produkte gut eingeführt.

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Trimmel meinte, es werde argumentiert, dass russische Veterinärstandards nicht eingehalten würden. In diesem Zusammenhang erinnerte er an Österreich als Gradmesser für Qualität in der Europäischen Union.


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