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Telfs bleibt bei Ice Art weiter hart

Die Gemeinde will nicht mitzahlen, sehr wohl aber weiterverhandeln.

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Telfs –Mit großer Mehrheit hat sich der Telfer Gemeinderat am Donnerstagabend erwartungsgemäß dagegen ausgesprochen, in eine Betreibergesellschaft für die finanzmarode Ganzjahreseishalle Ice Art einzusteigen, bei der sie mögliche Abgänge mitzutragen hätte. Bürgermeister Christian Härting hatte im Vorfeld der Sitzung angekündigt, den Vorschlag des Landes zum Rettungspaket für die Halle im Gemeinderat diskutieren und abstimmen zu lassen. Heftige Kritik quer durch die Fraktionen setzte es bei der Debatte für die Verantwortlichen im Land. Grundtenor: Telfs bekomme nun den schwarzen Peter zugeschoben, obwohl man immer klar gemacht habe, für den Betrieb der Eishalle kein Geld in die Hand nehmen zu wollen.

Eingangs der Diskussion hatte sich Innsbrucks Tourismusverbandsobmann Karl Gostner zu Wort gemeldet und einen möglichen Plan B präsentiert. Demnach hätten die Baufirma und das Unternehmen, das die Kältetechnik liefern soll, angeboten, als Ice-Art-Gesellschafter einzusteigen und etwaige jährliche Abgänge zu übernehmen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die OSVI nicht wie geplant in die Gesellschaft miteinsteigt. Nun soll weiterverhandelt werden. (np)

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