Schwedischer Großinvestor Andersson zog sich aus Estland zurück

Tallinn (APA) - Einer der größten Privatinvestoren an der Tallinner Börse, der schwedische Geschäftsmann Stefan Andersson hat den Großteil s...

Tallinn (APA) - Einer der größten Privatinvestoren an der Tallinner Börse, der schwedische Geschäftsmann Stefan Andersson hat den Großteil seiner Anteile an Unternehmen in Estland abgestoßen. Laut Wirtschaftsportal „Äripäev“ verkaufte Andersson seine Anteile an verschiedenen Großunternehmen in der Gesamthöhe von rund 2 Mio. Euro.

Darunter befinden sich die estnische Baufirma Merko, die Tallinner Wasserwerke und die Fährgesellschaft Tallink. Andersson verkaufte dem Bericht des Portals zufolge auch größere Anteile an der finnischen Energiegesellschaft Fortum und an dem finnischen Forst- und Papierkonzern UPM.

In einem in „Äripäev“ am Wochenende veröffentlichten Kommentar begründete Andersson seinen Rückzug mit den eingetrübten Konjunkturaussichten, dem verschärften Wettbewerb und der „kritisch niedrigen Liquidität“ an der Tallinner Börse. Andersson hatte in der Vergangenheit verschiedene Positionen im Spitzenmanagement bei ABB, Gunnebo, der Trelleborg Group sowie mehreren Finanzholdings inne.