Transferpoker

Für den FC Wacker Innsbruck geht der Tiroler Weg ins Geld

Im „Fall Gründler“ haben der FC Wacker Innsbruck und der SC Schwaz noch keine Einigung erzielt.

Von Wolfgang Müller

Innsbruck – Der FC Wacker bastelt nach dem bitteren Abstieg in die Zweitklassigkeit an einem Kader, der im Kampf um den Aufstieg zumindest mitmischen kann. Dazu zählen auch einige junge Tiroler. Die beiden Schwazer Kevin Nitzlnader und Alex Gründler zum Beispiel. Während beim 21-jährigen Nitzlnader der Amateurstatus geltend gemacht werden kann und daher eine (Zwangs-)Ablöse von 13.500 Euro an den Stammverein anfällt, ist die Sache beim 20-jährigen Gründler um einiges komplizierter.

Der Stürmer fällt mittlerweile unter den Profistatus – heißt, es kann teuer werden. Die Verhandlungen zwischen Gründlers Stammverein SC Schwaz und dem FC Wacker gestalten sich schwierig. Die Forderung des Westligaklubs sollen knapp sechsstellig sein. Ein deutlich niedrigeres Angebot des FC Wacker mit Beteiligung bei einem späteren Transfer wurde abgelehnt. Da stehen noch einige Verhandlungsrunden an. „Wenn Spieler aus der Schweiz oder anderen Bundesländern deutlich billiger sind als junge Kicker aus dem eigenen Land, dann stimmt etwas mit dem Tiroler Weg nicht“, meinte Wackers Sportdirektor Florian Klausner, der nach der Rückkehr von Andi Hölzl noch weitere Transferbaustellen aufzuarbeiten hat.

Zum Beispiel die angestrebten Verlängerungen mit den beiden Schweizern Stjepan Vuleta und Darko Jevtic. „Muss man abwarten, was sich beim FC Basel nach dem Abschied von Trainer Murat Yakin tut“, so Klausner, der bei Stipe Vucur mit einem Angebot abblitze. Der Vertrag des 21-jährige Innenverteidiger hätte sich nur bei Klassenerhalt verlängert. Nach dem definitiven Abstieg verlässt Vucur die Tiroler. Ob Roman Wallner das Wacker-Angebot annimmt, soll sich diese Woche klären. Wer in der zweitklassigen Ersten Liga die Wacker-Abwehr dirigieren soll, steht für Klausner fest: „Ich gehe davon aus, dass Zeljko Djokic auch kommende Saison bei uns spielt.“

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