Baugewerbe im Euroraum im März um 0,6 Prozent geschrumpft

Luxemburg/Wien (APA) - Die Produktion im Baugewerbe ist im März in der Eurozone um 0,6 Prozent gegenüber Februar zurückgegangen. In der EU w...

Luxemburg/Wien (APA) - Die Produktion im Baugewerbe ist im März in der Eurozone um 0,6 Prozent gegenüber Februar zurückgegangen. In der EU wurde ein Minus von 0,5 Prozent verzeichnet, geht aus den am Montag vorgelegten jüngsten Zahlen von Eurostat hervor. Die höchsten Zuwächse verzeichnete Rumänien (+10,3 Prozent), den stärksten Rückgang musste Portugal (-3,0 Prozent) hinnehmen. Aus Österreich lagen keine Zahlen vor.

Von den Staaten, für die Daten vorliegen, verzeichneten neun einen Produktionsrückgang. Nur sechs Länder konnten mit einer Zunahme punkten. Aus 13 Staaten gab es keinerlei Zahlen für den März.

Es handelt sich um den ersten Rückgang der Bauproduktion seit Oktober des Vorjahres. Damals waren es im Währungsgebiet -0,9 Prozent. Der November 2013 brachte ein Plus von 0,1 Prozent, im Dezember gab es eine Steigerung um 1,6 Prozent, im Jänner eine Zunahme um 1,2 Prozent und im Februar noch ein schwaches Plus von 0,4 Prozent.

Im Jahresabstand - März 2014 zu März 2013 - konnte die Eurozone mit einem Plus von 5,2 Prozent punkten. Die EU legte um 5,3 Prozent zu. Allerdings war dies ein geringerer Zuwachs im Jahresabstand als im Jänner mit +7,5 Prozent für die Währungsunion und mit +6,1 Prozent für die gesamte Union. Im Februar blieb im Währungsraum die Steigerung bei 7,5 Prozent, in der EU nahm sie auf +6,1 Prozent ab.

Im Staatenvergleich konnte von März 2013 bis März 2014 Slowenien mit einem Plus von 44,9 Prozent profitieren, gefolgt von Ungarn (+34,1 Prozent), Spanien (+19,1 Prozent), Polen (+18,4 Prozent), Deutschland (+12,9 Prozent) und Tschechien (+12,5 Prozent). Rückgänge wurden nur für das Baugewerbe in Portugal (-13,8 Prozent), Schweden (-2,8 Prozent), Rumänien (-0,7 Prozent) und Niederlande (0,6 Prozent) ausgewiesen. Für Österreich lagen ebenso wie für zwölf weitere Länder keine Daten vor.