Formel 1: Russen versprechen für GP in Sotschi einzigartiges Rennen

Sotschi (APA/dpa) - Ein Abklatsch des glamourösen Formel-1-Spektakels in Monaco, wie es am kommenden Wochenende wieder zu erwarten ist, soll...

Sotschi (APA/dpa) - Ein Abklatsch des glamourösen Formel-1-Spektakels in Monaco, wie es am kommenden Wochenende wieder zu erwarten ist, soll der neue Grand Prix im Olympia-Ort Sotschi im Oktober nicht werden. Die Verantwortlichen versprechen aber schon jetzt ein einzigartiges Rennen. Und sie haben trotz der politisch angespannten Lage in Russland wegen des Konflikts mit der Ukraine auch keinerlei Sicherheitsbedenken.

„Es ist jetzt sicher, nach Sotschi zu gehen und es wird auch im Oktober sicher sein, nach Sotschi zu gehen“, sagte der Stellvertretende Verwaltungschef von Krasnodarsk, Alexander Saurin. „Wir garantieren die Sicherheit für alle Besucher, das ist unser Standard“, betonte er. Die wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland hätt keine Auswirkungen. „Wir haben einen Kontrakt und an den halten wir uns. Wir haben Garantien. Und im Moment sehen wir auch keinerlei finanzielle Probleme für die Veranstaltung.“

Ohnehin ist das Projekt, das Präsident Wladimir Putin und Bernie Ecclestone feierlich besiegelten, langfristig. „Wir arbeiten an einem Konzept, dass auf 10 bis 15 Jahre angelegt ist.“ Konkrete Zahlen nannte Saurin nicht. „Wir werden die Leute beeindrucken, und das aber nicht nur im ersten Jahr, wir werden den Leuten in all den Jahren immer wieder Interessantes bieten“, meinte er aber.

Ziel sei es, das Sommer-Badeziel und den Winterski-Ort, der durch Olympia im Februar in die Weltöffentlichkeit getragen wurde, auch dazwischen zum Reiseziel zu machen. Also wurde das Rennen kurzerhand in den Oktober (12.) gelegt. Eine Woche nach dem Großen Preis von Japan, einem Traditionsrennen der Formel 1 auf dem Kurs in Suzuka, eingebettet in einen Unterhaltungspark.

Bedenken, dass womöglich doch nicht so viele wie erhofft sich dieses Spektakel vor Ort anschauen und leisten können, hat Saurin nicht. Das Rennen werde ausverkauft sein, 80 Prozent der Tickets seien bereits reserviert. Allerdings, so hieß es zuletzt, sollen auch nur 45.000 Tickets in den Verkauf gehen - für rund 150 bis etwa 630 Euro.