Justiz und Kriminalität

Keine Nummerntafeln für Beamte

Die angebliche Fehlgeburt nach einer Demonstration soll eine Fehlinfo sein.

Wien –Vorfälle während der Demonstration am Samstag gegen eine Kundgebung der „Identitären“, unter denen sich viele Rechtsextreme finden, beschäftigten gestern weiterhin. Verteidigt wurde der Polizeieinsatz von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Eine „Kennzeichnungspflicht“ für Beamte lehnt sie ab: „Ich bin nicht bereit, die Polizei mit ‚Nummerntafeln‘ zu kennzeichnen, wo einzelne Beamte und Beamtinnen vernadert werden.“ Jedoch kann sie sich die Ausrüstung mit Videokameras vorstellen, um eine Eskalation nachvollziehen zu können.

Viele Fragezeichen gab es gestern weiterhin um eine angebliche Fehlgeburt nach der Demo. Laut „Offensive gegen Rechts“ soll eine vorübergehend festgenommene und später ins Krankenhaus gebrachte Frau ihr Kind verloren haben. Gestern wurde der ärztliche Befund beschlagnahmt. Ergebnis laut Polizei: Es soll keine Schwangerschaft bestanden haben. (APA, TT)

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